Mehr über das Buch

Abc 4 Japan. Ein Kulturguide. Stämpfli-Verlag. Bern

Über den Inhalt

Japan erfreut sich als Reiseziel grosser Beliebtheit. Doch was wissen wir über dieses Land und seine Bewohner, deren Kultur und ihre Eigenheiten? Anhand von über dreihundert ebenso informativen wie verblüffenden Kurztexten in alphabetischer Reihenfolge beleuchtet “Abc 4 Japan” den Wandel und die Widersprüche des neuen Nippons. Wie nie zuvor öffnen sich dort zurzeit Gesellschaft und Wirtschaft für Arbeiter, Besucher, Ideen und Kapital aus dem Ausland – ein gewagtes Experiment mit ungewissem Ausgang.

Der langjährige Japan-Korrespondent Martin Fritz greift für diesen Kulturguide auf vielfältige Erfahrungen und tiefgründige Betrachtungen zurück und beschert dem Leser damit einen Japan-Allrounder zum Nachschlagen, Zwischendurchlesen oder als Begleiter auf dem nächsten Trip in das spannende Land im Fernen Osten. Der japanische Künstler Hachirō Kanno hat das lateinische Alphabet für das Buch kalligrafiert.

Martin Fritz, Abc 4 Japan. Ein Kulturguide. Stämpfli-Verlag. Bern 2020. 272 Seiten (broschiert). ISBN 978-3-7272-6047-6. 

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Stimmen zum Buch

„Abc4Japan hat mich so überzeugt, dass ich es meinen Studierenden empfehle, bevor sie zum Auslandsstudium nach Japan gehen. Und einen Trick, um besser japanisch zu kochen, habe ich in dem Buch auch gefunden."
"Kurz gefasst handelt es sich hier um eine Mini-Enzyklopädie, um ein Potpourri verschiedenster Themen, die Japaner beschäftigen, oder jene beschäftigen sollten, die Japan verstehen möchten, so das überhaupt möglich ist. Und dahinter steckt geballtes Wissen, viel Japan-Erfahrung und eine messerscharfe Beobachtungsgabe.”
„Extrem gut recherchiert, in kurzen Artikel aufbereitet und toll geschrieben. Aus meiner Sicht ein höchst interessantes Nachschlagewerk für Menschen, die sich für die Hintergründe des japanischen Alltagslebens, der japanischen Kultur und das eine oder andere gut gehütete japanische Geheimnis interessieren."
„Als Japankenner freut man sich über viele japanische Stichworte wie konkatsu und shūkatsu. Das Werk ist sehr aktuell und erläutert auch neue Begriffe wie 'Reiwa' oder pawahara. Abc 4 Japan lädt ein zum Blättern und Schmökern, macht Spaß und sei jedem Japan-Interessiertem hiermit empfohlen."
„Martin Fritz kennt und schätzt Japan und dessen Kultur, was in allen Beiträgen in diesem als kleines Lexikon aufgebauten Buchs durchschimmert. Dennoch wahrt er eine gesunde Distanz. Der Band eignet sich als Auswahl von Appetithappen für Leser, die (irgendwann) nach Japan reisen möchten, quasi als gedrucktes Sushi-Sortiment."
„Japan ist anders, aber nicht etwa, weil Japaner einfach total abgedreht und komisch sind – hinter kulturellen Eigenheiten steckt meist mehr. Dieses Mehr wird hier immer wieder hervorragend erklärt. (...) Von mir eine absolute Empfehlung für alle, die zwar schon einiges Wissen über Japan angesammelt haben, aber noch etwas tiefer in die Kultur eintauchen wollen."
„Abc 4 Japan ist eines dieser Bücher, von denen ich mir viel mehr wünsche. Fast tagesaktuelle Info zu Japan in deutscher Sprache, noch dazu gut geschrieben. Jemand, der sich wirklich auskennt mit dem Lieblingsland, und all die Fragen dazu beantwortet, die man hat. Oder noch nicht wusste, dass man sie hat."
„Abc 4 Japan entführt einen in die verstecktesten Winkel Japans und lässt für den Leser und die Leserin ein Kaleidoskop an Begriffen zurück, deren Muster unterschiedlicher und faszinierender kaum sein könnten. Einen solch interessanten Blick hinter die Kulissen des Lands der aufgehenden Sonne zu werfen und sich selber ein Urteil bilden zu können ist ein wahrer Lesegenuss."

Über den Autor

Martin Fritz lebt als Autor und Korrespondent in Tokio. Seine Japan-Berichte sind in zahlreichen deutschsprachigen Zeitungen und Magazinen erschienen. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima schätzt er im SRF-Radio regelmässig das aktuelle Geschehen in Japan und Korea ein. Als fester Japan-Berichterstatter schreibt er für das Zürcher Anlegermagazin «Finanz und Wirtschaft», das größte Wirtschaftsmagazin «Wirtschaftswoche» und die Finanzzeitung «Börsen-Zeitung» in Deutschland sowie die Tageszeitungen «Der Standard» in Österreich und «taz» in Deutschland. Davor arbeitete er sechs Jahre lang als ARD-Hörfunkkorrespondent für Ostasien in Tokio. Bekannt wurde er in Asien mit einer Biografie über die damalige Kronprinzessin und heutige Kaiserin Masako («Der gefangene Schmetterling», zusammen mit Yoko Kobayashi). Das erste deutschsprachige Buch über das Atomprogramm von Nordkorea («Schauplatz Nordkorea. Das Pulverfass im Fernen Osten») entstand ebenfalls in dieser Zeit. Vor seinen Japan-Jahren arbeitete er als Hörfunkkorrespondent in Südasien (mit Sitz in Neu-Delhi) sowie in Berlin während der Jahre der deutschen Vereinigung nach dem Fall der Mauer. Für seinen Roman «Drüben bei uns» erhielt er den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. Mehr Biografie-Infos hier.

Interview für Schweizer Fernsehen
Arbeitsplatz im Idealzustand
Reportage aus dem AKW Fukushima Daiichi

Japan-Schlagwörter erklärt

Buchauszüge in Audio-Form

Kolumne "Notiert in Tokio"

Anmerkungen eines Korrespondenten

Talks mit Japan-Insidern

Vom Kulturvermittler bis zum Headhunter